Geschichte

Mit den Eroberungszügen der morgianischen Adlerlegionen setzte sich damit auch eine Wanderung der bekannten Völker in Gang, welche als die Stammeswanderung in die Geschichte eingegangen ist. Oft gingen diesen Wanderungszügen Kriege und Gefechte vorraus, die mit der Niederlage einhergingen und die Clans zwangen ihre Heimat zu verlassen. In manchen Fällen wurde sogar ein ganzer Genozid durchgeführt und die Stämme hörten faktischen auf zu existieren, wie es zum Beispiel im Fall der Belarier und der Avrier geschah.
Mit der Schlacht von Avravest im Jahr 565 v.d.F. wurde ein letztes Clanaufgebot in Nordavron vernichtet und damit endete ihre Existenz südlich des Nardor. Die wenigen überlebenden der alten Stämme zogen in den Norden und vermischten sich mit dem nun sehr großen Clan der Narden. Die Narden bildeten mit der Zeit die sesshaften Bewohner des Landes, das wir heute als Nardoriand kennen.

So entstanden die Clans der Ancaladon, eine fast ewigwährende Geißel Nardoriands und Avrons und eine wilde Volksgemeinschaft ohne einen Herrscher.
Das Hochland heute
Rau und Wild, das ist die Art, wie man das Land am Fuße des Ered Gorand Massives beschreibt und so zeigt sich auch die Ancaldaon-Hochebene oder nur kurz Ancaladon dem Betrachter. Im Süden grenzt die Hochebene an die Ered Limedan, im Westen an den See von Harondur und den Borindelwald und im Osten an die zu den Ered Gorand gehörenden Bernsteinberge. Nur wenige Siedlungen finden sich in dieser Ebene, denn die Clans sind Nomaden und Krieger, wild und barbarisch. Der einzige passierbare Weg auf die Hochebene von Süden, findet sich in der Pforte von Ancurador, einem stetig ansteigenden großen Einschnitt.
Die Hochebene besteht grob aus zwei größeren vegetativen Zonen. Beide sind kaum zu unterscheiden, da das raue aber trockene Klima mit kühlen und trockenen Wintern und milden Sommern wenige alternativen bietet. Die Eben an sich ist fruchtbar und das grün von verschiedenen Steppengräsern zeichnet sie aus. Die nördlichen Gebiete direkt am Fuße der Ered Gorand bestehen aus großen Flächen fast zwei Meter hohen Steppengrasses. Es finden sich in den leichten Hügeln auch einige Moor- und Flusslandschaften. Im Süden wird das Gras kleiner und bildet weite und gerade grüne Meere, ab und an durch Haselnuss- und Rosenstrauchdickichte unterbrochen oder es finden sich niedere, kleineren Birken- und Eschenwälder.

Die Tierwelt ist mannigfaltig. Neben wilden Bergponyherden streifen auch Steppenrehherden und Mochusochsen sowie Wolfsrudel durch die Lande. Ab und an erspäht man im Hochgrass des Nordens auch ein Wollnashorn. Von den sagenumwobenen Nordelefanten, den Mammuts zeugen hingegen auf der Hochebene nur noch alte Skelette die sich im Bereich des Gaidonpasses finden.
Die Clans leben im Einklang mit der Natur und ihre Kultur beruht auf Mutter Natur. Sie treiben, wenn es für sie notwendig ist, Handel mit den Harondrim und den Earldormen. Nach Norden hin gibt es den Gaidonpass in das kalte Land von Nodmaar, wo das böse herrscht. Kein Clan besetzt diesen Pass und nur wenige mutige Galwarkrieger haben sich je weiter in den Norden getraut. Das ist das einzige, vor dem die Clans alle Angst zu haben scheinen, der Norden hinter den Ered Gorand.
Besondere Orte in der Ancaladon - der Westen

Auch finden rituelle Zeremonien, wie die Weihe eines Druiden oder Schamanen hier statt und einmal im Jahr, während des Mittsommers, wird hier das westliche Carnute durchgeführt, bei dem sie alten Ritualen folgen und Wissen austauschen.

Ähnliche Bedeutung hat der Baumkreis von Saltar im östlichen Saum des Borindelwaldes. Dieses
einst vom Clan der Warinier beherrschte Gebiet wird nun durch die Godains
geschützt. Niemand hat je diesen natürlichen Wald betreten, im den die Bäume in
einem Kreis gewachsen sind. Während des Angriffs der Harondrim verteidigten die
Warinier mit Hilfe der Godains dieses Gebiet erfolgreich und die Seefahrer
verloren schnell die Lust daran. Nun hält der Häuptling der Godains hier seinen
Rat und Gericht. Die wenigen überlebenden Warinier sind die "Hüter von Saltar" und bilden eine elitäre Kriegergruppe innerhalb des Clans. Nur wenige andere Krieger reichen an ihr Geschick, ihren Mut und vor allem ihre Todesverachtung heran.
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